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Propriozeptive Wahrnehmung

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Die Propriozeption wird auch als Tiefensensibilität bezeichnet. Sie ist die Fähigkeit, die Lage des eigenen Körpers im Raum zu bestimmen und zu steuern. Hierzu zählt der Kopf, der Rumpf und die Gliedmaßen zueinander. Das Gehirn nimmt dabei Reize aus der Umwelt auf. Diese Aufnahme geschieht über Rezeptoren in den Muskeln. Diese Reize werden über Nervenbahnen ans Gehirn geleitet und in sekundenschnelle entscheidet das Gehirn, welche Bewegungsanpassungen nötig sind und sendet die Reaktion zurück an die Muskeln.

Bei Kindern kann es in dem Bereich zu Störungen kommen.

Sie zeigen im Alltag folgende Auffälligkeiten:

  • die Kinder wirken motorisch ungeschickt
  • häufige Verletzungen durch z.B. stolpern
  • die Kinder verlaufen sich leicht, erkennen Wege auch in ihnen bekannter Umgebung nicht selbst wieder
  • Ordnung halten bereitet große Schwierigkeiten
  • die Kinder haben Schwierigkeiten beim Erlernen komplexer Bewegungsabläufe , z.B. Schleife binden
  • sie zeigen Schwierigkeiten ihre Bewegungen zu steuern, z.B. Bewegungen anhalten, Kraft adäquat zu dosieren, Begrenzungslinien beim Malen einhalten können

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